Die konstant erfreulichen Besucherzahlen bei den Veranstaltungen von KunstKulturKirche zeigen, dass das Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Xanten-Mörmter nach fünf Jahren sich nicht nur im Gemeindeleben, sondern auch darüber hinaus bei vielen Interessierten etabliert hat.
Das sechste Jahr dieses Engagements steht in einer besonders bedeutenden Tradition. 1610, also vor exakt 400 Jahren, fand die erste Generalsynode der reformierten Gemeinden aus den Herzogtümern Jülich, Kleve und Berg statt. Bei dieser Versammlung in der Duisburger Salvatorkirche wurde von den Vertretern der evangelischen Gemeinden aus den genannten Gebieten die Kirchenordnung beschlossen, die bis zum heutigen Tag die Grundordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland bestimmt, ja, die der Evangelischen Kirche in Deutschland prägt. Der Aufbau der Kirche von "unten nach oben". Xantener Presbyter waren bei diesem Beschluss beteiligt.
KunstKulturKirche ist in diesem Kontext der Versuch, deutlich zu machen, dass künstlerisches Engagement, also künstlerische Lebens- und Wirklichkeitsdeutung im weitesten Sinne von der Basis her lebt und genau dort ihre Vitalität entfaltet oder eben nicht entfaltet. Insofern wünschen sich die Verantwortlichen natürlich sehr, dass auch im sechsten Jahr die Angebote freundliche Aufnahme finden. Sie finden die Veranstaltungen immer im Terminkalender, manche werden zudem auf der Startseite separat angekündigt. Der Veranstaltungsort - in der Regel die Evangelische Kirche - ist bei den einzelnen Terminen genannt.
Die nächsten Termine:
- Gedenken an die Pogromnacht (Dienstag, 9.November, 18 Uhr, Evangelische Kirche am Markt)
- Xanten liest im Advent (Freitag, 3. Dezember, 17 Uhr, Evangelische Kirche am Markt)
- Orgel Plus (Sonntag, 12. Dezember, 17 Uhr, Evangelische Kirche am Markt)